Feuerlöscher
Ein sogenanntes Kleinlöschgerät sollte in keinem Haushalt fehlen. Er dient zum Ablöschen von Entstehungs- und Kleinbränden.
Als Empfehlung für den Hausgebrauch gilt ein Schaumlöscher. Der Vorteil von Schaum- Feuerlöschern liegt darin, dass durch die Löschpistole der Löschschaum zielgerichtet auf den Brand gerichtet werden kann. Dadurch hält sich die Verschmutzung nach der Brandbekämpfung im vertretbaren Rahmen. Der Schaumlöscher ist für Brände von festen Stoffen (Brandklasse A) als auch von flüssigen Stoffen (Brandklasse B) geeignet.
Aber auch „Pulverlöscher“ sind grundsätzlich geeignet. Nachteilig bei diesen ist aber, dass sich Pulver weiträumig verteilt und im Vergleich zu Schaum, zu deutlich höheren Verschmutzungen führt. Für die Bekämpfung von brennendem Speisefett in der Küche ist ein Fettbrandlöscher zu empfehlen. Ein derartiger Fettbrand darf keinesfalls mit Wasser gelöscht werden, da das brennende Fett explosionsartig reagiert.
Um die Funktion eines Feuerlöschers zu gewährleisten, muss dieser alle 2 Jahren von einer Fachkraft geprüft werden.
"Wie setzte ich einen Feuerlöscher ein?"
Standort: Informieren Sie sich rechtzeitig über den Standort und die Handhabung aller Feuerlöscher in Ihrem Bereich (zuhause und im Arbeitsbereich)!
Windrichtung: Greifen Sie einen Brand immer in Windrichtung an.
Flächenbrände: Flächenbrände immer von vorne beginnend nach hinten ablöschen.
Tropf- und Fließbrände: Tropf- und Fließbrände immer von oben nach unten löschen - Wandbrände hingegen umgekehrt, von unten nach oben.
Mehrere Feuerlöscher: Mehrere Feuerlöscher gleichzeitig einsetzten - nicht nacheinander!
Wiederentzündung: Vorsicht vor Wiederentzündung - Brandstelle unbedingt bewachen.
Eingesetzte Feuerlöscher: Eingesetzte Feuerlöscher nicht mehr aufhängen, sondern unbedingt so schnell wie möglich von einer Fachfirma neu befüllen lassen.
Weitere Infos:
DGUV Information 205-025 „Feuerlöscher richtig einsetzen“


